Satzung der Deutsche Osteoonkologische Gesellschaft e.V.

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen Deutsche Osteoonkologische Gesellschaft e.V. Er ist im Vereinsregister eingetragen.
  2. Der Verein hat seinen Sitz in Mainz.
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

Oberstes Ziel des Vereins ist die Förderung der Lehre und Verbreitung des osteoonkologischen Wissens. Dies erfolgt insbesondere durch die Förderung von Wissenschaft, Grundlagenforschung und translationaler Forschung auf dem Gebiet der Osteoonkologie, wobei alle Forschungsaktivitäten am Haltungs- und Bewegungsorgan umfasst sind. Der Satzungszweck wird dabei insbesondere verwirklicht durch das Schaffen von Leitlinien für die Behandlung osteoonkologischer Erkrankungen, die Zusammenführung von Forschern unterschiedlicher Fachgebiete, die sich mit den Forschungszwecken beschäftigen, dem Austausch und der Zusammenfassung von Forschungs- und Methodikergebnissen sowie Erfahrungen, die Repräsentanz gegenüber den Dachverbänden, die Aus-, Weiter- und Fortbildung u.a. durch das Abhalten von Versammlungen, Vorträgen, Kursen, Kongressen und sonstigen Veranstaltungen sowie durch die Förderung übergreifender Forschungsgruppen und –verbünde.

§ 3 Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keine wirtschaftlichen Zwecke, sondern ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenverordnung. Die Mittel des Vereins dürfen ausschließlich für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
  2. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Aufwendungen werden jedoch erstattet.

§ 4 Mitgliedschaft

  1. Jeder Arzt, Wissenschaftler sowie jede andere geschäftsfähige natürliche Person nach Vollendung des 18. Lebensjahres, die sich berufsbedingt mit dem Vereinszweck beschäftigt, kann Mitglied des Vereins werden. Juristische Personen und Personenvereinigungen können Fördermitglieder des Vereins werden.
  2. Die Aufnahme als Mitglied in den Verein ist schriftlich beim Vorstand zu beantragen.
  3. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Die Mitgliedschaft beginnt mit der Zustimmung des Vorstandes. Die Ablehnung muss nicht begründet werden.
  4. Die Mitgliedschaft wird mit Zahlung des Jahresbeitrags für das laufende Kalenderjahr wirksam.
  5. Die Anerkennung der Vereinssatzung ist Voraussetzung für den Beitritt zum Verein.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, durch Ausschluss, durch Streichung aus der Mitgliederliste oder durch Tod.
  2. Der Austritt aus dem Verein ist jederzeit möglich. Er muss dem Vorstand schriftlich mitgeteilt werden. Die Beitragspflicht besteht bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres.
  3. Der Ausschluss kann durch den Vorstand ausgesprochen werden, wenn das Mitglied wiederholt gegen die Satzung, Beschlüsse oder die Zielsetzung des Vereins verstoßen hat oder dem Ansehen des Vereins schadet. Ferner kann ein Ausschluss erfolgen, wenn ein Mitglied auch nach Mahnung den Mitgliedsbeitrag nur teilweise oder gar nicht gezahlt hat.
  4. Der Ausschluss hat schriftlich zu erfolgen. Das Mitglied ist über seinen Ausschluss unter Angabe der Gründe schriftlich zu unterrichten. Gegen die Benachrichtigung über den Ausschluss steht dem Mitglied innerhalb von vier Wochen nach der Zustellung die Berufung an die nächste Mitgliederversammlung zu. Bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung ruht die Mitgliedschaft.
  5. Alle Zustellungen sowie Einlegungen von Rechtsmitteln müssen durch Einschreiben erfolgen.

§ 6 Beitrag

  1. Jedes Mitglied verpflichtet sich in jedem Kalenderjahr zu einer Beitragszahlung. Die Höhe und Fälligkeit des Jahresbeitrags bestimmt die Mitgliederversammlung.
  2. Der Jahresbeitrag ist bei Beginn des Geschäftsjahres fällig, spätestens jedoch zum 31. 03. des laufenden Kalenderjahres.
  3. Neu eingetretene Mitglieder sind zur Zahlung des vollen Beitrags für das laufende Kalenderjahr verpflichtet.
  4. Die Höhe des Jahresbeitrags für Fördermitglieder beträgt mindestens das Vierfache des Mitgliedsbeitrags für Einzelmitglieder.

§ 7 Die Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, der Vorstand und der Beirat.

§ 8 Der Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus dem ersten und dem zweiten Vorsitzenden1, dem Schatzmeister, dem Schriftführer sowie maximal 4 Beisitzern.
  2. Der Vorstand wird auf der Mitgliederversammlung für einen Zeitraum von 3 Jahren gewählt. Die Wiederwahl ist zulässig. Die Vorstandsmitglieder bleiben bis zur Wahl des nächsten Vorstandes im Amt.
  3. Der Verein wird nach außen gem. § 26 BGB vertreten durch den ersten Vorsitzenden und den zweiten Vorsitzenden. Der erste Vorsitzende und der zweite Vorsitzende sind nur gemeinsam vertretungsberechtigt.
  4. Der Vorstand ist ehrenamtlich tätig.

§ 9 Wissenschaftlicher Beirat

  1. Der wissenschaftliche Beirat besteht aus maximal 8 Personen, die von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 3 Jahren gewählt werden. Die Wiederwahl ist zulässig. Die Beiratsmitglieder bleiben bis zur Wahl des nächsten Beirats im Amt.
  2. Bei den Mitgliedern des Beirats muss es sich um Ärzte aus den Fachgebieten der Osteologie und der Onkologie handeln.
  3. Der Beirat unterstützt und berät den Vorstand. Bei allen Vorstandssitzungen teilnahmeberechtigt ohne Stimmrecht sind zwei Mitglieder des Beirats, die der Beirat bestimmt.
  4. Der Beirat ist ehrenamtlich tätig.

§ 10 Die Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal im Jahr vom Vorstand vier Wochen vor der Versammlung schriftlich, auch per Email, einzuberufen. Der Einladung ist eine Tagesordnung sowie die Gegenstände der anstehenden Beschlussfassungen beizufügen.
  2. Die Mitgliederversammlung ist zuständig für die Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder.
  3. Die Mitgliederversammlung wählt die Kassenprüfer.
  4. Die Mitgliederversammlung nimmt den Jahresbericht und den Kassenbericht entgegen und beschließt über die Entlastung des Vorstands.
  5. Die Mitgliederversammlung beschließt über die Höhe des Mitgliedsbeitrags.
  6. Mit Ausnahme von Satzungsänderungen und Beschlüssen zur Auflösung des Vereins fasst die Mitgliederversammlung Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der per Handzeichen abgegebenen Stimmen, sofern keine Geheimabstimmung durch ein Mitglied beantragt wird. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.
  7. Die Mitgliederversammlung beschließt über Satzungsänderungen und Vereinsauflösung mit einer Stimmenmehrheit von zwei Dritteln der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder.
  8. Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
  9. Wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder wenn zehn Prozent der Mitglieder schriftlich unter Angabe von Gründen eine Mitgliederversammlung beantragen, hat der Vorstand unverzüglich eine Mitgliederversammlung einzuberufen.
  10. Tagesordnungspunkte für die Mitgliederversammlung sind dem Vorstand bis 14 Tage vor der Versammlung einzureichen. Dringlichkeitsanträge während der Mitgliederversammlung sind zustimmungspflichtig durch die Mitgliederversammlung.
  11. Zu Beginn der Mitgliederversammlung wird ein Protokollführer gewählt, der sämtliche Beschlüsse der Mitgliederversammlung protokolliert. Das Protokoll wird vom Protokollführer und dem Versammlungsleiter unterschrieben.

§ 11 Kassenprüfung

  1. Jeweils nach Ende des Geschäftsjahres ist eine Kassenprüfung durchzuführen.
  2. Durch die Mitgliederversammlung wird mindestens ein Kassenprüfer für die Dauer von zwei Jahren gewählt, der die Fähigkeit besitzen muss, eine Buchführung ordnungsgemäß durchzuführen. Ist dies nicht der Fall, kann ein Steuerberater mit der Kassenprüfung beauftragt werden. Diese Kassenprüfung muss rechtzeitig vor der jährlichen Mitgliederversammlung abgeschlossen sein, damit das Ergebnis den Mitgliedern des Vereins während der Versammlung vorgestellt werden kann.
  3. Ein Kassenprüfer darf nicht gleichzeitig Mitglied des Vorstands sein.

§ 12 Haftung

  1. Für Schäden gleich welcher Art, die einem Mitglied des Vereins durch Veranstaltungen des Vereins oder das Benutzen von Einrichtungen des Vereins widerfahren, haftet der Verein ausschließlich, wenn der Schaden durch grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz eines Vereinsmitglieds oder einer sonstigen Person, die für die Körperschaft tätig ist, entstanden ist.
  2. Der Verein haftet nur mit Vereinsvermögen. Eine Haftung der Mitglieder mit ihrem Privatvermögen ist ausgeschlossen.

§ 13 Auflösung des Vereins

  1. Bei einer Auflösung des Vereins fällt das Vereinsvermögen je zur Hälfte an die Deutsche Gesellschaft für Onkologie sowie die Deutsche Gesellschaft für Osteologie.
  2. Als Liquidatoren werden der erste Vorsitzende und der Schatzmeister bestimmt.